Grundlagen zum Thema «Hängegleiten & Wildtiere»Ausgangslage Seit ihrem ersten Auftreten in den 1980er Jahren werden Hängegleiter (hier verstanden als Überbegriff für Gleitschirmflieger und Deltasegler) immer wieder als problematisch für die einheimischen Wildtiere bezeichnet. In der Folge wurden verschiedene Studien und Forschungsprojekte, namentlich an der Universität Bern, zu diesem Thema durchgeführt. In bestimmten Fällen ist ein Konfliktpotenzial effektiv vorhanden und es konnten negative Auswirkungen auf die Wildtiere beobachtet werden. Ebenso gibt es aber auch Bedingungen, wo keine negativen Konsequenzen auf die Fauna zu erwarten sind. Ob und welche negativen Auswirkungen das Hängegleiten hat, ist demnach von Fall zu Fall unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab. In den meisten Fällen kann ein Konfliktpotenzial durch relativ einfache Abklärungen beurteilt werden. Falls Probleme bestehen, können sie durch einfache Massnahmen und Vereinbarungen zwischen den involvierten Interessengruppen verhindert oder reduziert werden. Bei der Erarbeitung solcher Vereinbarungen sind einige Grundkenntnisse der Thematik notwendig. Diese sind aber häufig verstreut und schwierig zu beschaffen. Personen, welche in einem lokalen Umsetzungsprojekt involviert sind, sei es als fachlich-technischer Berater, Mitglied in einer Arbeitsgruppe, Interessen- oder Behördenvertreter, Fluglehrer, Flugschule, oder einzelner Pilot, finden hier die nötigen Grundlagen.
Aufbau der Homepage Die Inhalte sind modular aufgebaut. In jedem der drei Bereiche stehen bestimmte Informationen, Publikationen, Checklisten oder Merkblätter zu Verfügung. Diese können herunter geladen und für lokale Umsetzungsprojekte verwendet werden. Die Texte beschränken sich dabei hauptsächlich auf die Situation in der Schweiz. Weitere Informationen zum Hängegleiten |